Donnerstag, 24. Mai 2018

Heiligkeit für alle






In dem Apostolischen Schreiben Gaudete etexaltate (“Freut euch undjubelt”) über den Ruf zur Heiligkeit in der heutigen Welt (19.3.2018) erklärt Papst Franziskus den christlichen Weg zur Heiligkeit. Ein Weg, der allen vorgeschlagen wird und dessen wir Christen uns besonders bewußt sein sollen.

Der Papst erläutert zuerst, was Heiligkeit bedeutet und weist auf einige Fehlinterpretationen hin. Dann zeigt er die Lehren Jesu in den Evangelien auf. Anschließend legt er verschiedene Ausdrucksformen oder Kennzeichen der Heiligkeit dar. Am Schluss hebt er einige Mittel hervor, die dem Christen zur Verfügung stehen, um selber an seiner Heiligkeit mitzuarbeiten. Nach einer ersten und schnellen Lektüre können einzelne Schwerpunkte aufgezeigt werden.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Jesus Christus im Mittelpunkt der Erziehung im Glauben

B. E. Murillo, La resurrección del Señor (1650-1660)

In einer Botschaft an das Internationale Symposium über die Katechese in Buenos Aires vom 11. bis 14. Juni 2017 hat Papst Franziskus deutlich auf den Mittelpunkt der Erziehung im Glauben hingewiesen: „Je mehr Jesus den Mittelpunkt in unserem Leben einnimmt, desto mehr lässt er uns aus uns selbst hinausgehen, nimmt uns selbst aus dem Mittelpunkt und macht uns zum Nächsten der anderen“.

An diesem Symposium hat Erzbischof Luis Ladaria, der derzeitige Präfekt für die Glaubenslehre, teilgenommen. In seiner Ansprache betonte er, dass Christus der Mittelpunkt des Glaubens ist, weil er der einzige und endgültige Vermittler des Heils ist, da er „der treue Zeuge“ (Offb. 1, 5) der Liebe Gottes, des Vaters ist. Der christliche Glaube ist Glaube an diese Liebe, an ihre wirksame Kraft, an ihre Fähigkeit, die Welt zu verändern und über der Zeit zu stehen. Die konkrete Liebe Gottes des Vaters, die sich im Leiden, im Tod und in der Auferstehung Christi, der vollkommener Gott und vollkommener Mensch ist, erkennen und berühren lässt, diese in Christus offenbar gewordene Liebe des Vaters gelangt zu uns, weil wir seit unserer Taufe durch den Heiligen Geist gesalbt sind.

In diesem Prozess nimmt die Auferstehung Christi ihrerseits einen zentralen Platz ein. Welche „praktischen“ Konsequenzen hat das und was bedeutet es für uns? Wie soll man die zentrale Rolle Christi in der Erziehung im Glauben erfassen und leben?

Mittwoch, 12. April 2017

Über die Aufgabe der katholisch inspirierten Universitäten und Schulen

In seiner Ansprache an die Teilnehmer der Vollversammlung der Kongregation für das katholische Bildungswesen (09.02.2017) bezog sich Papst Franziskus auf die bedeutende Rolle der katholischen Universitäten und der katholischen Schulen. Die zunehmende Bedeutung der Zusammenarbeit dieser beiden Formen von Erziehungseinrichtungen sollte dabei, unter anderem, besonders betont werden.

Wie der Papst in dem Apostolischen Schreiben Evangelii gaudium in Erinnerung gerufen hat, sind „die Universitäten (…) ein bevorzugter Bereich, um dieses Engagement der Evangelisierung auf interdisziplinäre Weise und in wechselseitiger Ergänzung zu entfalten“ und. „die katholischen Schulen (…) stellen einen sehr wertvollen Beitrag zur Evangelisierung der Kultur dar, auch in den Ländern und in den Städten, wo ungünstige Umstände uns anregen, unsere Kreativität einzusetzen, um die geeigneten Wege zu finden“.(Nr. 134).

Papst Franziskus hat bei dieser Aufgabe drei Aspekte, Bedürfnisse oder, wie er sie nannte, Erwartungen unterstrichen: die Erziehung vermenschlichen, die Kultur des Dialogs fördern und Hoffnung säen.

Dienstag, 11. April 2017

Unterwegs zur Synode über die Jugend

Das Vorbereitungsdokument der Synode 2018 über „Die Jugendlichen, den Glauben und die Berufungsentscheidung“ richtet sich in erster Linie an die Bischöfe und andere kirchliche Obrigkeiten Der Papst wollte es auch den Jugendlichen als „Kompass“ für den Weg zur Synode anvertrauen (vgl. Brief an die Jugendlichen, 13. 1. 2017).

In der Einleitung stellt es sich die Aufgabe, „die Jugendlichen zu begleiten“, damit sie “die Berufung zur Liebe und zum Leben in Fülle“ erkennen und annehmen; sie werden auch gebeten „mitzuhelfen, die Art und Weise zu erkennen, die für die Verkündigung der Frohe Botschaft heute am wirksamsten ist“. Um die Erfahrung der Berufung zu erfassen und zu beschreiben, wird vorgeschlagen, besonders die Gestalt des Apostels Johannes zu betrachten.

Freitag, 25. November 2016

Wir und Gottes Antworten



Während des Kreuzwegs mit den Jugendlichen sagte Papst Franziskus, dass die Worte Jesu im Gleichnis über das Jüngste Gericht („Ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben …“: Mth 25, 35 – 36) mit vielen Fragen zu tun haben, die unseren Kopf und unser Herz oft beschäftigen und für die es keine menschliche Antwort gibt (Kreuzweg mit den Jugendlichen, Jordanpark, Krakau, 29. 7. 2016).

Samstag, 26. März 2016

Die Synode über die Familie in der Nachfolge des II. Vatikanischen Konzils

M. Rupnik Ikone der Heiligen Familie

In seinen einführenden Worten zu den Arbeiten der Synode über die Familie (5. 10.2015) wies Papst Franziskus darauf hin, dass die Synode eine Ausdrucksweise der Kirche ist, das heißt der Kirche, die gemeinsam auf dem Weg ist, um die Wirklichkeit mit den Augen des Glaubens und mit dem Herzen Gottes zu deuten. Die Synode ist die Kirche, die nachdenkt über ihre Treue zum Glaubensgut, das für sie kein Museum ist, das zu besichtigen und auch nicht nur zu bewahren ist, sondern eine lebendige Quelle, aus der die Kirche ihren Durst stillt, um den Durst des Lebensgutes zu stillen und es zu erleuchten.

Freitag, 25. März 2016

Die Barmherzigkeit persönlich leben


Papst Franziskus spricht in diesen Tagen ständig von der Barmherzigkeit. So will er auch in seiner Botschaft für die Fastenzeit dazu einladen, dass wir die Barmherzigkeit ganz persönlich leben. Es geht nicht bloß um eine Ergänzung der Frömmigkeit und des christlichen Lebens, sondern um einen Kernpunkt für alle und jeden einzelnen Christen. “ Die Barmherzigkeit Gottes ist nämlich eine Verkündigung an die Welt: Jeder Christ aber ist aufgerufen, die Realität dieser Verkündigung ganz persönlich an sich selbst zu erfahren“, was jetzt stärker in die Tat umgesetzt werden sollte.